20 Okt

Blog 30 „Mal was zum Schmunzeln“

Das erste Bild entstand auf dem Campingplatz Barcelona. Hier gilt es E.T zu finden!!!

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Auf dem zweiten Bild hat sich der Übersetzer zwar viel Mühe gegeben, aber was einem bei der Bestellung des Salates „PERIGOURDINE“ erwartet, bleibt mir zumindest ein Rätsel.

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19 Okt

Blog 29 „Sturm wie nie“

Ich bin in einem Rutsch von Barcelona nach Gruissan gefahren. Der Kutter schnurrt wenn er warm ist tadellos. Nur morgens hat er ein bis zwei Minuten Stress bis er richtig läuft. In Gruissan angekommen fängt plötzlich der Wind an zu drehen und kommt ab mittags vom Meer. Das bedeutet nichts Gutes. Sofort schaukelt sich das sonst eigentlich recht genügsame Mittelmeer richtig auf. Von Stunde zu Stunde nimmt der Wind zu. Es gibt vom Meteodienst eine Wellenhöhenvorhersage, die wohl so hoch vorhergesagt wird, dass der Campingplatzbesitzer die erste Reihe direkt am Strand evakuiert. Ich habe in den letzten Tagen eine sehr nette schweizer Familie kennengelernt, die zu fünft in einem kleinen Faltcaravan wohnen. Ihnen wird kostenlos ein Chalet zur Verfügung gestellt. Sie müssen aber alles zusammenpacken und in Sicherheit bringen. Dann schliesst man erstmals seitdem Mareike und ich auf diesen Platz fahren, die Durchgänge zum Strand mit Flutbrettern. Die Nacht ist unglaublich. Die Brandung ist total laut und der Bus wackelte so, dass an schlafen eigentlich kaum zu denken ist. Am nächsten Morgen ist vom Strand nichts mehr zu sehen und das Wasser ist wohl tatsächlich in den Campingplatz gelaufen. Mein Nachbar erzählt mir ganz aufgeregt von der Wasserhöhe. Bis an die Treppe zum Strand habe ich ja schon öfters erlebt, aber bis auf den Platz … für mich nur schwer vorstellbar.

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Mittlerer Weile dreht der Wind um 180 Grad und kommt nun vom Land mit der gleichen Wucht wie die zwei Tage zuvor. Die Wellen brechen dann Richtung Strand, aber die Gischt weht horizontal hinaus aufs Meer. Ein tolles Erlebnis was auch für sensationelle Bilder sorgt. Hier ein Paar Beispiele:

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In der folgenden Nacht legt sich der Wind und es wird plötzlich ganz still. Der Strand ist noch unter Wasser, aber der ablandige mittlerweile Windhauch, drückt das Wasser langsam zurück ins Meer und es ist platt wie eine Flunder.

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Eine wirklich tolle Stimmung. Nach dem Getöse der letzten Tage wirkt die Ruhe fast gespenstisch. Meine fünf Schweizer sind zurück in ihrem Wohnwagen. Alle Leute trocknen Vorzelte, Teppiche… es kehrt wieder Alltag ein. Zurück bleiben die Spuren der Wassermassen am Strand. Jede Menge Treibholz.

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Kaum vorstellbar, dass das Wasser bis dort von wo ich dieses Foto gemacht habe, reichte.

a bientot

07 Okt

Blog 28 „Der letzte Tag in Barcelona“

Heute fahre ich zum letzten mal nach Barcelona. Ich habe beschlossen etwas auf der „Rambla“ zu bummeln und dann nochmal lecker Tapas essen zu gehen.

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Straßenkünstler auf der Rambla

Nun gehts aber wieder los. Ich fahre zurück nach Gruissan und bleibe dort noch so lange bis es kalt wird. Der Kutter macht etwas Probleme. Morgens läuft er kurz nur auf vier Zylindern (ist ein Fünfzylinder). Wenn er warm ist läuft er tadellos. Markus, mein Schrauber meint, ich schaffe es aber noch bis nach Hause.

06 Okt

Blog 27 „Vierter Tag in Barcelona“

Heute war ich in den Markthallen der Rambla. Da isst man besser vorher etwas, sonst endet der Besuch in einem wilden Kaufrausch. Meeresfrüchte aller Art, Fische, Obst, süsse Sachen und natürlich der spanische Schinken in all seinen Reifegraden.

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Da musste ich natürlich gleich Vorort ein Paar Austern schlürfen.

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Ich habe lauter Leckereien gekauft und bin dann in einem Innenhof auf der linken Seite der Rambla zum Picknick machen abgebogen.

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Anschliessend bin ich wieder auf die Rambla und habe den Malern und sonstigen Kleinkünstlern zugeschaut. Ich könnte hier ohne Probleme 2-3 Tage rumsitzen und mir die Leute anschauen. Man denkt ja man hätte schon so alles gesehen, aber hier wird der Kleingeist doch immer wieder eines Besseren belehrt. So viel schöne Menschen die ganz unterschiedlich gestylt sind gibt es wohl nur in solchen Metropolen. Aber dafür fährt man ja auch dort hin.

hasta luego

05 Okt

Blog 26 „Dritter Tag in Barcelona“

Nach einem Tag Pause geht es heute zur „Familia Sagrada“ einer von Gaudi erbauten Kirche. Gleich zu Beginn ein Wort: Selten war ich so beindruckt!!! An diesem Meisterwerk stimmt wirklich alles. Farben, Formen, Licht… alles ist so toll geplant und umgesetzt worden, dass es einem schon den Atem raubt, wenn man durch die Tür ins Innere tritt.

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Ich verbrachte gut zwei Stunden in der Kirche und konnte kaum glauben, dass so etwas von Menschen gebaut werden konnte. Die Pfeiler, die im Inneren fast 50 Meter hoch sind, sind im oberen Bereich verzweigt wie Äste eines Baumes – sehr spektakulär!!!

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Die verschiedenen Seiten der Kirche sind in unterschiedlichen Farbtönen gehalten. Wenn man also lange drin bleibt und die Sonne außen um die Kirche wandert verändert sich im Inneren ständig das Licht.

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Hier noch ein Bild mit Blick über die Stadt.

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Auf dem Weg zurück zum Bus, fand Ich in einem Park noch einen tollen Blick auf das Bauwerk, das 2026 fertig sein soll. Bei über 3 Millionen Besucher pro Jahr, macht das am Tag über 8000 Besucher. Durch die unterschiedlichen Einlasszeiten war der Andrang gut zu ertragen.

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Danach bin ich mit dem Bus zurück in die Innenstadt und habe noch etwas gebummelt. Ein aufregender Tag, an dem ich beschliese 2026 das fertige Bauwerk nochmal anzusehen.

hasta luego

 

04 Okt

Blog 25 „Zweiter Tag in Barcelona“

Schon auf der Fahrt in die Stadt fällt mir auf, dass der Verkehr immer am Laufen ist. Es gibt unzählige Roller, die wohl die Flut der Autos eindämmen. Für heute habe ich mir den „Park Güell“ vorgenommen.

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Dieser Park ist das Resultat eines Traums des Industriellen Eusebi Güell und der Fantasie des Künstlers Gaudí. Ein Teil der Parks ist frei zugänglich. Um den inneren Teil des Parks zu sehen, muss man Eintritt bezahlen. Ich war so gegen 11.30 Uhr da und man sagte mir, dass der nächste Einlass um 17.30 Uhr sei. Damit hatte ich nicht gerechnet. Man lässt da wohl alle 30 Minuten ca. 400 Leute rein. Dann hatten sie aber doch ein Einsehen und man hat mich außer der Reihe rein gelassen.

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Der Park liegt im Norden von Barcelona. Man hat von dort einen tollen Blick über die ganze Stadt und sieht sogar das Meer am Horizont. Da ich ja schon den Park „Giardino dei Tarocchi“ der „Niki de Saint Phalle“ besucht habe, war für mich der Besuch im „Park Güell“ nicht so beeindruckend. Mir hat der Garten in der Toscana besser gefallen. Ich war dort aber auch fast der einzige Besucher, während im Park Güell Unmengen von Touristen (vor allem Asiaten) waren. Mir war es einfach zu voll. Dazu kam noch diese neue Unsitte mit den Kamerastäben, mit denen man sich vor jeder Kachel für irgendwelche Kackselfies positioniert… nervig!

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hasta luego

 

03 Okt

Blog 24 „Erster Tag in Barcelona“

Nachdem ich auf dem Campingplatz angekommen bin, habe ich beschlossen erst mal einen Tag Pause zu machen. Für den folgenden Tag habe ich dann den Bus gebucht und bin kostenlos direkt zur „Placa de Catalunya“ gefahren worden.

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Auf der rechten Seite seht ihr die Bushaltestelle. Von dort ist man direkt an der Metro, den Citytouribussen oder den normalen Stadtbussen. Ferner geht von diesem Platz die berühmte Strasse „La Rambla“ ab, mit allen nur erdenklichen Geschäften, Cafes, Bistros, Restaurants, Strassenkünstlern und Musikern, die direkt bis zum Strand geht.

Der erste Weg führt zum  „Bruum Ruum“. Im Reiseführer steht irgend etwas von Klang und Lichtanimationen. Danach soll es Tapas am Strand geben und dann zurück zum Campingplatz.

Ich also mit der Metro drei Stationen zum „Plaça de les Glories“. Dort ausgestiegen gehe ich auf die Suche. Ich finde nichts. Zwei Polizisten geben mir Auskunft. „Von Licht wissen wir was, aber von Klang…“ Dann finde ich komische Trichter im Boden. Ich also hin und mein Ohr an die Muschel… nichts, nur U-Bahn rauschen oder keine Ahnung was das sein sollte.

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Kein Licht, ein leerer Platz, kein Mensch nur die zwei Touris, die wiedermal einem tollen Reiseführer gefolgt sind. Als ich mich eben drangesetzt habe um den ersten Tag in Barcelona zu blogen, hat mich dann der Schlag getroffen. Beim googeln fand ich dann folgendes:

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Mir liefen gerade die Tränen vor Lachen. Der  Trottel vom Dorf in der grossen Stadt… Von dort aus bin ich an den Strand und dort die ganze Promenade lang.

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Am Ende gab es leckere Tapas in einem kleinen Bistro mitten im Leben. So fand der erste Tag dann doch noch ein versöhliches Ende.

hasta luego

 

01 Okt

Blog 23 „Barcelona naht“

Die letzten Tage waren sehr schön in Les Ayguades. Sonne und für die Region sehr wenig Wind. Floglich waren einige Pooltage angesagt. Tasche packen und vor allem die GOPRO nicht vergessen. Ich hatte den Pool oft für mich alleine.

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Lesen und chillen waren angesagt. Es gab aber auch die ein oder andere „Wassersporteinlage“ 😀😀😀

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Dann bin ich über eine wunderschöne Küstenstrasse Richtung Barcelona aufgebrochen. Argeles sur Mer, Collioure und Loret de Mar waren Etappenziele.

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Kurz vor Mataro habe ich  auf dem „Camping Barcelone“ eingecheckt. Ein super Campingplatz, der einen kostenlosen Busservice auch für Rollstuhlfahrer nach Barcelona hat.

Jetzt habe ich noch eine Woche um Barcelona zu erkunden. Ich freue mich schon sehr auf die Stadt, von der viele sagen, es sei die schönste Stadt der Welt?

hasta luego