14 Sep

Blog 44 „Selten war er so wertvoll – der Urlaub“

Am 08.09 soll es eigentlich los gehen – nach Les Ayguades. Es geht auch los, aber wir beide schleppen uns nachmittags um 17.00 Uhr in den Kutter und vermuten, höchstens bis zur Raststätte Wetterau zu kommen. Wer damit nichts anfangen kann – sie ist ungefähr 30km von uns entfernt.😂
Wir hatten noch zwei harte Wochen vor unserer Abreise. Mieterwechsel in unserer Mietwohnung, Fertigstellung eines Logos für einen Freund, zwei Tage vor der Abfahr,t springt plötzlich der Bus nicht mehr an, usw. Es geht einfach alles schief. Aber wie es dann doch meistens immer ist – man bekommt es irgendwie hin, fragt sich zwar, wie man das wieder geschafft hat – aber egal, man sitzt im Kutter und es geht Richtung Frankreich. Nach 20 Minuten rauscht die Raststätte Wetterau an uns vorbei und ich komm recht schnell in diesen immer wieder schönen Flow, der die Kilometer frisst und bei guter Musik die letzten Wochen einfach vergessen lässt.
Die erste Nacht verbringen wir auf einer Raststätte kurz hinter Nancy. Dort bewahrheitet sich wieder unser Spruch: „ein Wohni steht selten allein.“ Nachdem wir unsere Parkposition gefunden haben und der Motor noch läuft, steht schon das nächste Wohni neben uns. Motor aus, Handbremse fest, kommen schon wieder zwei, die unsere kleine Rudelbildung komplettieren. Man sucht halt Schutz, nachdem jeder Camper die Geschichten mit Schlafgas usw kennt. Am zweiten Tag fahren wir bis Pont St. Esprit an die Ardeche. Wir halten mitten im Örtchen und suchen ein Restaurant, um Abend zu essen. Unsere Wahl stellt sich als sehr gut heraus, denn wir landen in einem Art Pub mit 80 Biersorten und wirklich gutem Essen. Nach dem Essen geht es noch 8 km weiter bis Bagnole sur Ceze. Dort kenne ich einen Supermarktparkplatz zum übernachten. Auch dort gilt unser Spruch wieder, denn wie wir morgens erwachen, stehen vier Wohnis um uns herum. Das Wetter ist weiterhin schlecht und so fahren wir durch bis Les Ayguades. Einchecken auf unserem Platz und dann lecker Kottelette mit Salat, ein Glas Wein und ab ins Bett. Morgens weckt uns die Sonne und sie ist seither unsere Begleiterin. Zwar windet es wiedermal richtig heftig, aber es soll ruhiger werden. Ich verbringe die Nachmittage auf dem Bouleplatz und Mareike geht am Strand spazieren. Morgens spielen wir Quirkle oder lesen. Wir merken aber noch die Auswirkungen der letzten Wochen, denn wir schlafen beide sehr schlecht. Hoffentlich wird das bald besser.

a bientot

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