Blog 221 „mitten in Gruissan“

Im Winter habe ich ein Video von einem Holländer auf YouTube gesehen, der in der Altstadt von Gruissan, auf einem unbewohnten Hügel gedreht hat. Es gibt da wohl einen Olivenhain in dem alte Bunkeranlagen und Steinhäuser stehen. Es hat uns also interessiert, zumal wir gar nicht wußten, das es oberhalb vom Friedhof noch weiter geht.  Am Sonntag, den 31.05 machen wir uns auf den Weg. Bis nach Gruissan können wir fast mit verbundenen Augen fahren, aber dort hoch auf den Berg… wir versuchen es vom Friedhof aus, aber die Straße wird so steil, dass mein kleiner Chinese ganz schön die Backen aufblasen muss. Irgendwann beginnt Schotter und es geht für mich nicht mehr weiter. Mareike geht zu Fuß hoch und erkundet erstmal das Terrain. In der Zwischenzeit schaue ich auf dem Handy, ob es nicht noch eine weitere Möglichkeit gibt, dort hoch zu gelangen. Die Olivenbauern müssen ja ihre Ernte irgendwie von diesem Berg bekommen. Mareike kommt zurück und sagt, dass es oben recht gerade und der Schotter fest ist. Ich habe in der Zwischenzeit einen Weg gefunden und fahre wieder bergab, einen Kilometer durch die Stadt und beginne dann erneut den Aufstieg. Ich schaffe es mit Serpentinen fahren gerade so auf der letzten Rille bis nach oben. Die zwei Millimeter Profil, die ich bergauf abgeschmirgelt habe, rentieren sich aber so richtig. Hier oben hat man einen Ausblick der gigantisch ist. Narbonne-Plage, Les Ayguades, Narbonne, die Saline, Port La Nouvelle, ganz Gruissan und natürlich die Pyrenäen. Und dann auch noch bei diesem klaren Wetter. Zum Glück habe ich die Drohne mitgenommen. Ferner gibt es hier oben eine kleine Aussichtsplattform, die rund herum mit glasierten Kacheln beklebt ist, auf denen wir die Städte und die Tierwelt der Region gezeigt bekommen. Hier kommt dann auch meine neue Instagram 360 X4 360° Kamera zum ersten Einsatz. Wir bleiben bestimmt zwei Stunden hier oben und es begegnet uns in dieser Zeit nur ein Pärchen.

Hier die Impressionen von diesem tollen Berg:

a bientôt…