Am Donnerstag, den 07.08.25 fahren wir gegen 17:00 Uhr los ins Ruhrgebiet. Wir sind dort mit Elke & Rainer verabredet. Die beiden kennen wir vom Campingplatz in Gruissan. Treffen wollen wir uns am Freitag um 10:00 Uhr am „Gasometer Oberhausen„. Dort läuft gerade sehr erfolgreich die Ausstellung „Planet Ozean„. Wir kommen Donnerstag Abend recht zeitig an, ich koche noch etwas und dann sehen wir uns satt am angestrahlten Gasometer.

Selbst ohne Ausstellung ist das Gasometer sehr eindrücklich. Die Ausmaße dieses Kulturgiganten sind enorm. 117 Meter Höhe und 67 Meter Durchmesser bieten viel Platz für Kultur jeder Art. Achtzehn Ausstellungen finden seit dem Jahr 1994 in diesem Kulturdenkmal seither ihren Platz. Wir sind zum vierten Mal hier und freuen uns schon sehr auf das, was uns die nächsten Stunden erwartet. Am eindrücklichsten für uns war die Ausstellung „THE WALL“ von Christo und Jeanne-Claude. Sie teilten das Gasometer mit Hilfe von 13.000 farbigen Ölfässern in zwei Hälften. Stunden saßen wir damals vor dieser bunten Wand.
Heute geht es um das Thema Ozean. Wir treffen Rainer, Elke und Elkes Vater Dieter um kurz nach 10:00 Uhr und machen uns auf den Weg. Parken kann man kostenlos direkt vor dem Gasometer, das übrigens unweit vom „Centro“ liegt, einem riesigen Einkaufscenter mit 120.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und über 250 Geschäften und Restaurants.
In der unteren Ebene sind Bilder und Skulpturen aus den Ozeanen ausgestellt. Das zweite Stockwerk befasst sich mit dem Thema der Zerstörung dieses Lebensraumes. Im dritten Stock befindet sich die 100 Meter hohe Eventhalle, in der sie in der Mitte auf dem Boden Knautschsäcke ausgelegt haben. darüber ist horizontal ein Netz gespannt, das dann in eine vertikale Projektionsfläche von gigantischen Ausmaß übergeht. Vierzig Meter hoch und 18 Meter breit, angeordnet wie ein „L“ ist die Leinwand auf der im fast stockdunklen Gasometer Videos von Wasserfällen, Haien, Quallen und und und gezeigt werden. Die Filme sind mit mystischer Musik unterlegt, so entsteht eine einzigartige Stimmung. Ich gehe einmal rund um die Leinwand, mache Bilder und hoffe, dass die Dimensionen dieser tollen Installation zu erkennen sind.
Zum Abschluss fahren wir mit dem glässenern Aufzug, innen am Gasometer bis aufs Dach. Aus einer Höhe von 117 Metern hat man einen gigantischen Ausblick fast über das gesamte, überraschend grüne Ruhrgebiet. Bei sehr guter Sicht soll man sogar die beiden Türme des Kölner Doms sehen.
Die Zeit vergeht wie im Flug und bevor ich hier weiter versuche alles zu erklären, lasse ich lieber die Bilder sprechen:
Da lauf ich da so durch die Ausstellung und dann denke ich – was um Gottes Willen ist denn da wieder schief gelaufen…

Wie kommt der Fischer raus, der da mitten drin steht..
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Warum hat so ein riesen Fisch so kleine Augen, sieht der überhaupt was…
Ein aufmerksamer Leser (wir wollen ihn ja nicht Klugscheißer nennen😉) hat mir gerade gesteckt, dass ein Beluga kein Fisch sei.
So sei es…

Der eine hat so gut wie keine Augen, der andere besteht fast nur aus Auge…

Ob das die Mädels gut finden mit all den Kronleuchtern und der Discobeleuchtung…

So ein großer Fisch und dann die paar kleine Zähnchen. Was muss der kauen bis er satt ist…

Das nenn ich mal einen Unterbiss…

Wenn ich so ein Gefussel auf dem Kopf hätte, würde ich auch aggressiv werden…

Der ideale Platz, um endlich in Ruhe zu chillen… seht ihr es…
bis bald…