07 Okt

Blog 28 „Der letzte Tag in Barcelona“

Heute fahre ich zum letzten mal nach Barcelona. Ich habe beschlossen etwas auf der „Rambla“ zu bummeln und dann nochmal lecker Tapas essen zu gehen.

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Straßenkünstler auf der Rambla

Nun gehts aber wieder los. Ich fahre zurück nach Gruissan und bleibe dort noch so lange bis es kalt wird. Der Kutter macht etwas Probleme. Morgens läuft er kurz nur auf vier Zylindern (ist ein Fünfzylinder). Wenn er warm ist läuft er tadellos. Markus, mein Schrauber meint, ich schaffe es aber noch bis nach Hause.

06 Okt

Blog 27 „Vierter Tag in Barcelona“

Heute war ich in den Markthallen der Rambla. Da isst man besser vorher etwas, sonst endet der Besuch in einem wilden Kaufrausch. Meeresfrüchte aller Art, Fische, Obst, süsse Sachen und natürlich der spanische Schinken in all seinen Reifegraden.

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Da musste ich natürlich gleich Vorort ein Paar Austern schlürfen.

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Ich habe lauter Leckereien gekauft und bin dann in einem Innenhof auf der linken Seite der Rambla zum Picknick machen abgebogen.

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Anschliessend bin ich wieder auf die Rambla und habe den Malern und sonstigen Kleinkünstlern zugeschaut. Ich könnte hier ohne Probleme 2-3 Tage rumsitzen und mir die Leute anschauen. Man denkt ja man hätte schon so alles gesehen, aber hier wird der Kleingeist doch immer wieder eines Besseren belehrt. So viel schöne Menschen die ganz unterschiedlich gestylt sind gibt es wohl nur in solchen Metropolen. Aber dafür fährt man ja auch dort hin.

hasta luego

05 Okt

Blog 26 „Dritter Tag in Barcelona“

Nach einem Tag Pause geht es heute zur „Familia Sagrada“ einer von Gaudi erbauten Kirche. Gleich zu Beginn ein Wort: Selten war ich so beindruckt!!! An diesem Meisterwerk stimmt wirklich alles. Farben, Formen, Licht… alles ist so toll geplant und umgesetzt worden, dass es einem schon den Atem raubt, wenn man durch die Tür ins Innere tritt.

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Ich verbrachte gut zwei Stunden in der Kirche und konnte kaum glauben, dass so etwas von Menschen gebaut werden konnte. Die Pfeiler, die im Inneren fast 50 Meter hoch sind, sind im oberen Bereich verzweigt wie Äste eines Baumes – sehr spektakulär!!!

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Die verschiedenen Seiten der Kirche sind in unterschiedlichen Farbtönen gehalten. Wenn man also lange drin bleibt und die Sonne außen um die Kirche wandert verändert sich im Inneren ständig das Licht.

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Hier noch ein Bild mit Blick über die Stadt.

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Auf dem Weg zurück zum Bus, fand Ich in einem Park noch einen tollen Blick auf das Bauwerk, das 2026 fertig sein soll. Bei über 3 Millionen Besucher pro Jahr, macht das am Tag über 8000 Besucher. Durch die unterschiedlichen Einlasszeiten war der Andrang gut zu ertragen.

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Danach bin ich mit dem Bus zurück in die Innenstadt und habe noch etwas gebummelt. Ein aufregender Tag, an dem ich beschliese 2026 das fertige Bauwerk nochmal anzusehen.

hasta luego

 

04 Okt

Blog 25 „Zweiter Tag in Barcelona“

Schon auf der Fahrt in die Stadt fällt mir auf, dass der Verkehr immer am Laufen ist. Es gibt unzählige Roller, die wohl die Flut der Autos eindämmen. Für heute habe ich mir den „Park Güell“ vorgenommen.

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Dieser Park ist das Resultat eines Traums des Industriellen Eusebi Güell und der Fantasie des Künstlers Gaudí. Ein Teil der Parks ist frei zugänglich. Um den inneren Teil des Parks zu sehen, muss man Eintritt bezahlen. Ich war so gegen 11.30 Uhr da und man sagte mir, dass der nächste Einlass um 17.30 Uhr sei. Damit hatte ich nicht gerechnet. Man lässt da wohl alle 30 Minuten ca. 400 Leute rein. Dann hatten sie aber doch ein Einsehen und man hat mich außer der Reihe rein gelassen.

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Der Park liegt im Norden von Barcelona. Man hat von dort einen tollen Blick über die ganze Stadt und sieht sogar das Meer am Horizont. Da ich ja schon den Park „Giardino dei Tarocchi“ der „Niki de Saint Phalle“ besucht habe, war für mich der Besuch im „Park Güell“ nicht so beeindruckend. Mir hat der Garten in der Toscana besser gefallen. Ich war dort aber auch fast der einzige Besucher, während im Park Güell Unmengen von Touristen (vor allem Asiaten) waren. Mir war es einfach zu voll. Dazu kam noch diese neue Unsitte mit den Kamerastäben, mit denen man sich vor jeder Kachel für irgendwelche Kackselfies positioniert… nervig!

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hasta luego

 

03 Okt

Blog 24 „Erster Tag in Barcelona“

Nachdem ich auf dem Campingplatz angekommen bin, habe ich beschlossen erst mal einen Tag Pause zu machen. Für den folgenden Tag habe ich dann den Bus gebucht und bin kostenlos direkt zur „Placa de Catalunya“ gefahren worden.

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Auf der rechten Seite seht ihr die Bushaltestelle. Von dort ist man direkt an der Metro, den Citytouribussen oder den normalen Stadtbussen. Ferner geht von diesem Platz die berühmte Strasse „La Rambla“ ab, mit allen nur erdenklichen Geschäften, Cafes, Bistros, Restaurants, Strassenkünstlern und Musikern, die direkt bis zum Strand geht.

Der erste Weg führt zum  „Bruum Ruum“. Im Reiseführer steht irgend etwas von Klang und Lichtanimationen. Danach soll es Tapas am Strand geben und dann zurück zum Campingplatz.

Ich also mit der Metro drei Stationen zum „Plaça de les Glories“. Dort ausgestiegen gehe ich auf die Suche. Ich finde nichts. Zwei Polizisten geben mir Auskunft. „Von Licht wissen wir was, aber von Klang…“ Dann finde ich komische Trichter im Boden. Ich also hin und mein Ohr an die Muschel… nichts, nur U-Bahn rauschen oder keine Ahnung was das sein sollte.

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Kein Licht, ein leerer Platz, kein Mensch nur die zwei Touris, die wiedermal einem tollen Reiseführer gefolgt sind. Als ich mich eben drangesetzt habe um den ersten Tag in Barcelona zu blogen, hat mich dann der Schlag getroffen. Beim googeln fand ich dann folgendes:

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Mir liefen gerade die Tränen vor Lachen. Der  Trottel vom Dorf in der grossen Stadt… Von dort aus bin ich an den Strand und dort die ganze Promenade lang.

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Am Ende gab es leckere Tapas in einem kleinen Bistro mitten im Leben. So fand der erste Tag dann doch noch ein versöhliches Ende.

hasta luego

 

01 Okt

Blog 23 „Barcelona naht“

Die letzten Tage waren sehr schön in Les Ayguades. Sonne und für die Region sehr wenig Wind. Floglich waren einige Pooltage angesagt. Tasche packen und vor allem die GOPRO nicht vergessen. Ich hatte den Pool oft für mich alleine.

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Lesen und chillen waren angesagt. Es gab aber auch die ein oder andere „Wassersporteinlage“ 😀😀😀

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Dann bin ich über eine wunderschöne Küstenstrasse Richtung Barcelona aufgebrochen. Argeles sur Mer, Collioure und Loret de Mar waren Etappenziele.

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Kurz vor Mataro habe ich  auf dem „Camping Barcelone“ eingecheckt. Ein super Campingplatz, der einen kostenlosen Busservice auch für Rollstuhlfahrer nach Barcelona hat.

Jetzt habe ich noch eine Woche um Barcelona zu erkunden. Ich freue mich schon sehr auf die Stadt, von der viele sagen, es sei die schönste Stadt der Welt?

hasta luego

 

12 Sep

Blog 22 „Mit Muttern in Les Ayguades“

Vor meiner Abreise war noch Allerhand los. Donnerstag waren wir bei Helge  Schneider, Samstag war in meinem Heimatort Backhausfest. Da bin ich bis 2.00 Uhr versackt. Sonntag war Gregor Meyle Konzert mit vielen netten Leuten und am Montag hatte Siggi Geburtstag. Aber am Dienstag morgen ging es um 8.30 Uhr los. Ich hab meine Mutter abgeholt und dann ging es über Mainz, Kaiserslautern, Saarbrücken, Metz, bis kurz hinter Nancy. Dort haben wir die erste Etappe beendet und sind am nächsten Tag bis kurz nach Lyon gefahren und am Tag drauf nach Guadargues. Dort war ich schon sehr oft. Ein kleiner Ort mit einem wunderbaren Campingplatz. wir sind dann morgens aufgebrochen und gegen 11.00 Uhr war es schon total heiss im Kutter. Hab dann kurzer Hand beschlossen, den Rest über die Autobahn zu fahren. Nach einem Grosseinkauf im Intermarche haben wir dann unseren Platz auf dem Campingplatz bezogen. Die ersten Tage waren sehr heiss. Boule spielen findet erst ab 16.00 Uhr statt. Es sind wie immer die gleichen vertrauten Gesichter. Man spielt zusammen, lacht und beschwert sich über die Hitze, die hier unten in diesem Sommer extrem gewesen sein muss. Gestern waren es auf dem Aussenthermometer 53 grad und im Kutter 44 Grad. Der Wind kommt aber vom Meer und so kühlt es abends doch recht schnell ab. Meine Mutter geniesst die Zeit am Meer und am Pool. Am Freitag bring ich sie dann wieder nach Montpellier, wo Mareike ankommt und meine Mutter mit dem selben Flieger wieder nach Hause fliegt.

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Mareike und ich bleiben dann ca 10 Tage in Les Ayguades und fahren dann weiter nach Barcelona. Dort feiern wir Ihren 50. Geburtstag und sie fliegt von dort wieder nach Hause. Ich habe also dann „Open End“ und bin gespannt wie lange ich dann noch bleibe und vor allem wo.

a bientot

21 Aug

Blog 21 „Der Kutter wird wieder vorbereitet“

hallo zusammen,

ich wurde von einigen Leuten angesprochen, warum ich meinen Blog im Mai nicht weiter geführt habe – ganz einfach! Mir hatten die Diebe ja auch mein mobiles Internet geklaut und so war ich leider wieder auf Campingplätze mit W-Lan oder MC DONALDS angewiesen. Es war aber auf allen Campingplätzen gegen Ende der Tour kein W-Lan. Leider bin ich erst zu Hause auf die Idee gekommen, die Blogs in Ruhe zu schreiben, die Bilder auszusuchen und dann die ganze Geschichte beim nächsten MC DONALDS einfach hochzuladen. Blöd – aber ich lern halt noch auf diesem Gebiet.

Nun geht es also bald wieder los. Am 2.9. sind wir auf einem Helge Schneider Konzert, am 4.9 bei Gregor Meyle, am 5.9 hat Siggi Geburtstag und am 6.9 gehts dann endlich wieder los. Diesmal nehm ich meine Mutter die ersten 9 Tage mit. Mareike kommt am 16.9 wieder nach Montpellier geflogen und mit dem gleichen Flieger fliegt meine Mutter dann wieder zurück. Mareike und ich bleiben dann ca. 10 Tage in Gruissan wo uns mein Onkel und meine Tante vom Bodensee besuchen wollen. Wir hoffen dort auch Romana aus Österreich wieder zu treffen. Romana ist Schriftstellerin und mit einem alten blauen Bulli unterwegs. Ich bin gespannt, ob wir uns wieder treffen. Dann fahren wir nach Barcelona und verbringen dort noch knapp zwei Wochen. Mareike fliegt dann von Barcelona wieder nach Hause und ich mach mich dann zurück nach Gruisann, wo ich dann noch so lange bleibe bis es kalt wird.

Der Kutter ist technisch ok. Ich hab ihm neue Reifen gegönnt und er läuft tadellos. Das Küchenfenster wurde letzte Woche noch abgedichtet. Was noch fehlt ist ein kleines Bord für Essig, Öl, Pfeffer und Salz. Das nervt nämlich die vier Sachen bei jedem Kochen oder jeden Salat aus dem Schrank zu räumen und dann wieder zu verstauen. Das Bord muss irgendwo angeschraubt werden wo man leichten Zugang hat.

a bientot

23 Jul

Blog 20 „Neues Kutterdesign“

Die letzte Woche hab ich dem Kutter ein neues Design verpasst. Ich kenn einen der bestimmt total drüber lachen wird, fängt mit C an und hört mit huck auf. Ich hör ihn schon sagen, „da kommt der Bubblekutter.“

Die nächste Woche schreib ich mal wieder einen längeren Blog, was in der letzten Zeit so passiert ist.

Bis die Tage

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24 Jun

Blog 19 „Blogen ohne Internet ist wie…“

Wir sind wieder zu Hause und ärgern uns über das Wetter. Viel mehr ärgere ich mich aber über mich. Ich habe meinen Blog ganz schön vernachlässigt. Es war aber auch die letzten zwei Wochen nicht möglich. Wir hatten auf keinem Campingplatz Internet. Ich bin aber auch nicht auf die Idee gekommen die Blogs soweit vorzubereiten und dann bei einem Mac Donalds hoch zu laden. Ich gelobe Besserung.

bis bald

17 Mai

Blog 18 „Sonne, wenig Wind und Müsiggang“

Die Zeit vergeht im Moment wie im Flug. Renate, Inge, Hübi und Hogel sind noch bis Donnerstag da und wir verleben angenehm ruhige Tage.

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Keiner von uns muss irgendwas aufgeregtes tun. Die vier waren in Caracasonne und heute sind sie in Narbonne. Heute abend wollen wir grillen. Man trifft sich zwanglos, quatscht ein wenig, fliegt irgendwelche Flugobjekte (von denen Hogel etliche aus dem Wohni zaubert) oder spielt eine Partie Boule.

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Das war Inges und mein Gewinnerrose von Hübi und Hogel 😝

Gestern abend war dann der Wind ruhiger, so sind wir nochmal an den Strand zum fliegen. Plötzlich brach die Funkverbindung zu meiner Drohne ab. Der Vorbesitzer hat wohl die Reichweite nur sehr niedrig eingestellt. Verlässt man dann die Vorgegebene Reichweite, schaltet die Drohne auf GPS um und fliegt alleine punktgenau auf den Startplatz zurück. War aber am Anfang ein scheisGefühl, so tatenlos zusehen zu müssen, wie sich die Drohne verselbsständigt. Zumindest ist es gut nun zu wissen, dass das Sicherheitsprogramm greift.

Am Freitag kommt Mareike schon und ich beginne so langsam die Vorbereitungen um sie abzuholen. Von hier ist es eine gute Stunde bis zum Flughafen in Montpellier.  Werde den Kutter auf Vordermann bringen, vorher noch einkaufen und Wäsche waschen. Ich freu mich sehr auf die dann kommenden drei Wochen zusammen mit ihr. Häf und Marina wollen ja vielleicht auch noch auf ihrer Reise nach Madrid bei uns vorbei kommen. So ist trotz Urlaub doch immer was los und es ist für Abwechslung gesorgt.

a bientot

 

12 Mai

Blog 17 „Mein erster Drohnenflug“

Heute war wenig Wind und vorallem war die Sonne endlich wieder da. Hogel und ich haben also unsere Fluggeräte eingepackt und sind an den Strand. Nach einigen Einstellarbeiten fliegt die Drohne jetzt optimal. Nun gilt es noch die richtigen Einstellungen an der Gopro herauszufinden. Um euch aber mal einen kleinen Eindruck zu verschaffen wie es hier aussieht, schon mal vorab ein kleines Video.

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Dann hat Hogel seinen Wurfflieger ausgepackt. Das hat mich echt fasziniert. Er wirft ihn so zwischen 40 und 50 Meter hoch. Leider war keine Thermik trotzdem dauerten die Flüge immer so zwischen 2 und 3 Minuten.

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10 Mai

Blog 16 „Irgendwas ist anders“

Seit zwei Tagen sitz ich jetzt mehr oder weniger im Kutter und es soll sogar noch weiter gehen. Der Sturm hat komplett gedreht und kommt nun vom Meer. Gestern war der Strand komplett weg. Das Wasser ging bis an die Treppe. Heute ist schon wieder etwas vom Strand zu sehen.

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So sah es vor vier Tagen aus!!!

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Man kann aber an dem roten Zeug gut sehen, bis wo das Wasser gestern stand. Die Matte, die vor vier Tagen noch komplett zu sehen war, ist nun unter der Brandung der letzten Tage leider unter dem Sand verschwunden. Im Moment regnet es schon wieder. Es ist kalt und alles ist klamm. Ich bin nun schon acht Jahre hier an diesem Platz. So ein Sch…wetter hab ich hier noch nie erlebt. Der Campingplatz wirbt sogar damit, das wenn es mehr als zwei Stunden regnet, man diesen Tag im nächsten Urlaub gutgeschrieben bekommt. Ich bin gespannt was Sylvie (Campingplatzmanagerin) dazu sagt, wenn ich sie darauf anspreche. Morgen will mich Siggi besuchen. Ich hoffe das Wetter ist wenigstens so, dass man raus kann. Noch bin ich entspannt und lese viel, aber so langsam fällt mir die Decke schon auf den Kopf.

a bientot

07 Mai

Blog 15 „So sehn Sieger aus schalalalala… naja fast“

Gestern hab ich also mein erstes Turnier gespielt. Dazu muss ich aber schon um 7.30 Uhr aufstehen, was die erste Herausforderung bedeutet. Gut gefrühstückt, alles gepackt und ab zum Bouleplatz, der nur 10 Minuten entfernt liegt. Um 9.00 Uhr beginnt die Einschreibung und um 10.00 Uhr ist die Auslosung. Es sind knapp 50 Spieler. Mir wird Michel (86 Jahre) und Evelyn zugelost. Evelyn kenn ich schon lange und sie  ist eine wirklich gute Spielerin die auch sehr gut schießen kann. Michel ist laut Erzählungen der wohl älteste im Moment noch aktive Spieler. Wir haben uns darauf geeinigt, dass Michel als erster spielt, ich an zwei und Evelyn schiesst. Der Turniermodus sieht vor, dass jedes Team vier Vorrundenpartien spielt, danach spielen die besten vier Teams die beiden Halbfinals und dann flogt das Finale. Ich hab mir dann mal so die anderen Teams angeschaut und unsere Chancen als doch eher gering eingeschätzt. Egal – dabei sein ist alles und getreu dem Motto gehen wir drei die Sache an. Da man am Nachmittag mit Regen rechnet, soll jedes Team vor dem Mittagessen drei Partien gespielt haben. Diese drei Partien haben wir allesamt gewonnen und uns damit eine gute Ausgangsposition verschafft. Was dann folgt hat mich echt beeindruckt. Um ca. 12.30 Uhr gehen die letzten Partien zu Ende und alle haben ruck zuck Tische und Bänke aufgebaut, der Apero wird vorbereitet und die Paella für 100 Leute ist am brutzeln. Zum Essen sind dann noch mehr Leute gekommen, Familienangehörige und Freunde usw. Jeder packt sein Geschirr und seine Glässer aus, viele haben Tischdecken oder Tischsets mit.

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Dann trifft sich alles an der Bar zum Apero. Whisky, Pastis, Chassis mit Wein und es werden kleine Häppchen gereicht. Es folgt eine Paelle die wirklich richtig lecker ist.

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Mit Hühnchen Garnelen einer scharfen spanischen Wurst und Gemüse. Dazu gibt es Rose oder Rotwein aus Plastikkrügen. Dann folgt Käse und zum Schluss Obstsalat und Kaffee. Ich sitze mit Leuten am Tisch die ich alle gut kenne und es wird viel erzählt. Inzwischen wird mein Team als Favorit gehandelt und Christoph, der auch gute Chancen auf den Einzug ins Finale hat steck mir 10 Euro in die Tasche und zwar so das Evelyn es sieht und die wehrt sich lautstark, er solle ihren Spieler nicht bestechen. Es wird viel gelacht und der Wein lockert die Stimmung zusehens auf. Nach zweieinhalb Stunden wird genauso schnell abgebaut wie aufgebaut und die Spiele gehen weiter. Michel bekommt einen Anruf von seiner Familie und muss das Turnier beenden. Der Vereinspräsident spring bei Evelyn und mir als Ersatzmann ein. Wir gewinnen das letzte Gruppenspiel und qualifiziern uns als eines von zwei ungeschlagen Teams fürs Halbfinale. Dieses gewinnen wir leicht gegen ein Team, das nicht nur viel gegessen hat, sondern auch das Trinken nicht vernachlässigte. Nun sind wir also im Finale und treffen dort auf Christoph und sein Team. Alle Spieler und Zuschauer versammeln sich jetzt um uns sechs und das Finale beginnt. Hätte nicht gedacht, das die Kugeln doch so schwer werden, wenn so viel Leute zuschauen. Das Finale ist eigentlich schnell erzählt. In der ersten Aufnahme bekommen wir gleich fünf Stück eingeschenkt und davon erholen wir uns leider nicht mehr. Wir verlieren 13:7 und werden somit Vizemeister. Ein toller Tag für mich.

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a bientot

05 Mai

Blog 14 „Die Ruhe nach dem Sturm“

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Gestern morgen bin ich aufgewacht und es war total still. Endlich – der Sturm ist vorbei. In dem Moment entsteht eine ganz eigentümliche Stimmung. Nach  vier Tagen Dachlukenklappern, Bäumerauschen und sonstigen Windgeräuschen plötzlich nichts mehr zu hören ist komisch. Im ersten Moment hab ich echt gedacht ich hab einen Hörsturz oder so’n Mist. Da hab ich kurzerhand mal mit mir selbst gesprochen um zu sehen ob noch alles in Ordnung ist. Bin dann nach dem Frühstück mal über den Campingplatz geschlendert um die Stimmung einzufangen. Dabei musst ich schon das ein oder andere Mal schmunzeln. Einer saß vor seinem Wohnwagen und hat sich die Fussnägel geschnitten mit so ner Zange und man konnte das knacken richtig hören, denn durch die Tage des Sturms, der vom Landesinnerern kam ist das Meer flach wie ein Spiegel. Folglich auch von dort keine Brandung zu hören. Viele haben alles Bettzeug ausgeschüttelt um den Staub aus ihren Furzkapseln zu bekommen. Mir ist er egal, da ich ja eh jeden nachmittag auf dem Bouleplatz kostenlos sandgestrahlt werde und da lohnt sich eine Reinigung eh nur bedingt. Gestern nachmittag hatten wir eine nette kleine Boulerunde in der ich aber mit meinem Team viermal einen drüber bekommen habe, obwohl wir echt gut gespielt hatten. Didier hätte wohl auch mit geschlossenen Augen getroffen, so gut hat er gespielt. Dann sagen die Jungs einfach – „keine chance, dann halt morgen wieder“ und gut ist es. Und ich (der Deutsche) regt sich darüber auf, das die Jungs sich nicht mal ärgern wenn sie kein einziges Spiel gewinnen. Da fehlt mir einfach die südfranzösische Gelassenheit. Was da aber wieder gar nicht zusammenpasst ist folgende Geschichte. Liegen zwei Kugeln nahezu in identischer Entfernung am Schweinchen wird stundenlang diskutiert wer wohl näher liegt. Ganz grosses Kino ist dann, wenn man sich nicht einigen kann, wer nun das Massband nimmt und nachmisst. Dazu muss man wissen, dass die Jungs und Mädels doch alle schon recht betagt sind. Bis sich dann einer begnügt und nachmisst, folgt die nächste Zeremonie. Dann wird erst mal der Staublappen (ohne den spielt der Franzose kein Petanque) ausgelegt, damit die Hose nicht staubig wird. Nach gefühlten Minuten, erreicht er dann die Messposition. Dann folgt der eigentliche Messvorgang, bei dem die Umherstehenden natürlich alle Köpfe zusammenstecken, um ja die Richtigkeit der Messung mit zu bekommen. Sollte es dann immer noch Unstimmigkeiten geben, beginnt das Prozedere von Neuem. Wer nun aber denkt, das der erste Vermessungstechniker sein Läppchen für den Folgevermessungsstrategen, im Staub liegen lässt… weit gefehlt. Es beginnt wieder das Lappenritual und alle Köpfe gehen wieder zusammen und es wird natürlich lautstark und vor allem durcheinander philosophiert wer nun näher ist. Herrlich. Das sind so Momente die machen mich glücklich.

Abends bin ich dann ins Campinplatz Restaurant gegangen und hab mir, bei Blick übers Meer, mal ein leckeres Essen gegönnt.

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Heute kommt eine frische leichte Brise vom Meer und es gibt endlich wieder die erste Brandung zu hören. Für mich ist es das schönste Geräusch. Du liegst im Bett und hörst nichts als die Wellen. Das Meer ist von dem Platz aus wo ich stehe, keine 50 Meter weit weg.

Bin schon ganz aufgeregt. Morgen spiele ich mein erstes Turnier. Um neun Uhr ist Einschreibung. Danach werden die Teams zusammen gelost. Dann wird von 9.30 bis 12.30 Uhr gespielt und ab 13.00 Uhr gibt es auf dem Bouleplatz Paella für 100 Teilnehmer und jede Menge Pastis und Wein. Die letzten Jahre hab ich immer nur zugesehen. Da waren ab 15.00 Uhr schon einige Kandidaten dabei, die das Schweinchen bestimmt hier und da doppelt gesehen haben. Da wird dann auch schon mal das Tanzbein geschwungen und gesungen. Um 15.00 Uhr räumen alle zusammen auf und ab 15.30 Uhr wir weiter gespielt. Bin gespannt wie es morgen ausgeht, denn seit diesem Jahr habe ich eine Clublizenz und darf jetzt auch mitspielen.

a bientot

30 Apr

Blog 13 „Stürmische Zeiten“

Ich stand ja heute morgen noch am Etang. Um 7.00 Uhr morgens war es neblig und total windstill. Dann kam der Regen und damit auch der Sturm. Der wurde im laufe des Tages so stark, das sich sogar die Dachluke von allein aufgedrückt hat. Das hab ich in all den Jahren Camping noch nie erlebt. Ich war mir echt nicht sicher ob das alles so ohne Schäden vorbei geht, zumal der Sturm morgen laut Wetterapp noch zulegen soll. So hab ich mich entschlossen doch auf den Campingplatz zu gehen, der ist doch geschützter.

Hab also meine entgültige Parkposition erreicht. Gregor Meyle spielt mir einen und es stellt sich Ruhe ein. Noch zwei Tage Sturm, den ich locker aussitze und dann soll es warm werden. Gut wieder hier zu sein.

a bientot

30 Apr

Blog 12 „Endlich wieder am Meer“

Dienstag hat die Firma Berger mir mein neues Fenster eingebaut. Mittwoch morgen ging es los. Die Fahrt war recht anstrengend, da ich nur Route National gefahren bin – d.h. soviel Kreisverkehre, das Ich noch heute eine Drehwurm hab. Vorteil – es gibt dicke Arme vom dauernden Kurbeln. Viel Schönes gab es aber auch zu sehen. Die Rapsfelder blühen im Moment überall und in Verbindung mit den tollen Wolken…

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Freitag mittag war ich in Gruissan und bin erst mal zum Intermarche um mich mit Proviant einzudecken. Am Eingang hat mich Sandra abgefangen, eine Deutsche, die schon lang hier wohnt. Sie hatte von dem Diebstahl gehört und berichtete mir, dass am Bouleplatz alle traurig wären. Ich hatte in meinem ersten Frust wohl gesagt, das ich nicht mehr kommen werde, da das ja jetzt schon die zweite Aktion in Südfrankreich gewesen wäre.

Ich bin dann an meinen Stellplatz am Etang gefahren, da im Moment Ferien sind und der Campingplatz recht voll ist. Das Wetter ist auch schlecht, so steh ich hier in Ruhe und lese. Auf dem Weg zum Etang musste ich am Bouleplatz vorbei. Ich hab gehupt und es war ein großes „Hallo“. Eben kolpfte es an meine Tür. Ich dachte gleich an die Polizei, da die hier öfters vorbei kommen. Nein, es war Norbert vom Bouleplatz. Er hatte sich wohl so gefreut, das ich wieder da bin und wollte mir das unbedingt persönlich sagen. Ich mag ihn auch sehr, da er ein echt lustiger Vogel ist. Auf dem Campingplatz fand er mich nicht. Drum ist es mit dem Auto auf die Suche gegangen und hat mich dann hier hinten in der letzten Ecke gefunden. Es gab erst Tee und dann Rose (es war ja schon fast Mittag 😀). Zwei Stunden haben wir erzählt. Ein schönes Gefühl, wenn man merkt, das sich auch hier in Gruissan Leute um einen sorgen.

Gerade zu Hause war die Sorge um mich echt überwältigend. Alle wussten, wie ich mich auf die Zeit hier unten gefreut hatte – und dann sowas. Alle haben mich bestärkt wieder los zu ziehen und es fühlt sich gerade sehr richtig an es getan zu haben. Danke euch allen! 😎

a bientot

20 Apr

Blog 11 „Auf ein Neues“

Ich bin die letzten Tage in mich gegangen und spüre, dass der Reiseblues mich wieder packt. Ich hab richtig Lust los zu fahren. Warum soll ich mich von so Deppen von dem fern halten lassen, was mir so wichtig ist? Also – Fenster ist bestellt. Macbook ist besorgt und alles funktioniert wieder. Bei Ebay hab ich mir für 150.- € ein gebrauchtes I-Phone 5 ersteigert. Die wichtigsten Papiere sind da und jetzt fehlt noch die EC Karte und die Simkarte. Ich hoffe, dass die Firma Berger Anfang nächster Woche mein Fenster einbaut und dann stech ich wieder in See. Ich werde nur eine Kamera mitnehmen, sonst nichts. Ferner werde ich auch direkt auf den Campingplatz gehen und am 20.05 kommt ja dann auch Mareike mit dem Flieger. Ich finde es gut, dass ich mit mir so schnell ins Reine gekommen bin und freu mich auf meine Jungs und Mädels vom Bouleplatz, auf Hübi,Renate, Hogel und Inge, auf Siggi und Marina und Pep, die mich alle besuchen kommen.

a bientot

17 Apr

Blog 10 „Mir fehlen die Worte“

Nun ist es schon wieder passiert!!!

Nachdem man uns vor ca. 8 Jahren den kompletten Anhänger mit meinem Quad, allen Fahrrädern und Tauchausrüstung geklaut hatte, haben sie mich am Dienstag wieder ausgesucht. Ich war auf dem Bouleplatz mit über 50 Leuten. Der Kutter parkte ca. 40 Meter weit weg auf einem Parkplatz. Ich konnte den Bus vom Bouleplatz aus sehen. Als ich dann gegen 17.30 Uhr zurück zum Kutter kam sah ich, dass die Bettdecke ein Stück aus dem Fenster hing. Mir war sofort klar, dass da was nicht in Ordnung war.

Im Bus waren alle Schränke auf und es fehlte im Prinzip so ziemlich alles. Macbook, Kamera, Geldbörse, Iphone, Papiere…  Wir haben dann gleich die Polizei gerufen. Denen war das völlig egal. „Kommen sie Morgen früh auf die Wache und schreiben sie eine Liste, was alles fehlt. Das hab ich dann am Mittwoch morgen gemacht und bin dann sofort nach Hause gefahren.

Donnerstag abend war ich zu Hause. Freitag Morgen ging es dann los mit der Wiederbeschaffung der wichtigsten Sachen. Papiere beantragen, Simkarte, EC-Karte, ADAC-Karte und und und. Was eine kack Rennerei  mit all dem Frust im Bauch.  Dann noch die Botschaft der Versicherung, das nichts ersetzt wird und ich auch noch zu meinem aufgebrochenem Fenster 150.- € Selbstbeteilugung zahlen darf.

Jetzt ist es Sonntag und die Basics sind wieder bestellt oder gar schon besorgt. Ein altes Iphone hab ich bei Ebay gekauft. Was jetzt noch am wichtigsten ist, ist das Macbook. Das werde ich morgen in Angriff nehmen.

Wie soll es jetzt weiter gehen? Diese Frage stell ich mir alle halbe Stunde. Ich weis es nicht! Ich weis nur, dass ich zutiefst ge- und betroffen bin. Nicht wegen dem materiellen Verlust, vielmehr macht mir das Gefühl der Unsicherheit zu schaffen. Was werden Mareike und ich denken, wenn wir in irgend einem Städtchen mal einen Cafe trinken gehen und der Kutter ist nicht in Sichtweite…

Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie die Sache weiter geht. A bientot, spar ich mir erst mal.

 

12 Apr

Blog 9 „Ruhe kehrt ein“

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Da steh ich nun am Meer. in völliger Ruhe. Normal fahren hier schon ein Paar Autos vorbei, aber im Moment ist es ganz einsam und ruhig. Ich hab mein erstes Buch schon gelesen. Gestern war Haushaltstag. Erst mal den Kutter wieder auf Vordermann gebracht.

Flodders

Dann nach Gruissan zum Intermarche gefahren. Dort ist eine Art Bushäuschen als Waschsalon. Da nutz ich dann immer die Mittagspause von 13.00 – 15.00 Uhr um in Ruhe zu waschen.

Waschsalon

Dann ging ich gleich um 15.00 Uhr einkaufen und um 15.20 Uhr war ich schon auf dem Bouleplatz. Es war nicht viel los. Jean-Marc, Francoise, Maurice und ich haben drei Partien gespielt und dann bin ich schleunigst in den Kutter, denn es ist im Moment immer noch ein kalter Wind.

Ich merke, dass ich zur Ruhe komme. Wie Romana aus Österreich (in dieser Beziehung sind wir glaube ich seelenverwand) so schön sagte „es hat mich der Reiseblues gepackt“. Mareike hat mir zudem ein tolles Buch geschenkt und zwischen meinen T-Shirts versteckt. Gestern hab ich es gefunden und es in einem Rutsch durchgelesen. Es ging um die Frage „Warum bin ich auf der Welt“. Hab dann in der „Musestunde“ vorm Waschsalon darüber sinniert. Ich finde mich in dem Buch sehr gut wieder und werde versuchen ein Paar dinge in Zukunft umzusetzen. Wen es interessiert, das Werk heißt „Das Cafe am Rande der Welt“.

Heute werde ich mir nach fast 10 Jahren eine Mitgliedskarte vom Bouleclub besorgen. Damit kann ich dann an den Vereinsturnieren mitspielen und es gibt ca. fünf mal im Jahr ein großes Essen verbunden mit einem Turnier auf dem Bouleplatz. In der Mittagspause werden Tische und Bänke aufgebaut, einer kocht eine Riesenpfanne Paelle und es wird ganz gut getrunken, gesungen und sogar hier und da ein Tänzchen gemacht. Um 15.00 Uhr geht dann das Turnier, mit einer mehr oder weniger guten Zielgenauigkeit weiter.

a bientot

09 Apr

Blog 8 „Alles wird gut…“

Das ist er nun – der heilige Gral des W-Lan! Ein sogenannter Webtrotter.

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Zu dem Typ von gestern, der mir mein Macbook zerschossen hat, ist mir spontan ein nahezu identischer Name eingefallen. Kleines Ratespiel für Euch… ersetzt bei dem Wort WEBTROTTER den letzten Buchstaben durch einen anderen. Egal, nun hab ich, wo immer ich auch bin, Internet. Dieses kleine Zauberkästchen (ich werde es ab heute wie Golom „mein Schatz“ nennen), generiert ein eigenes W-Lan, in das ich mich dann egal ob mit I-Phone, I-Pad oder Macbook einloggen kann. Was hätten wir früher gemacht? Getrommelt… Da hätt ich aber ordentlich draufhauen müssen, um bis in´s Land der Hessen gehör zu finden😂😂😂.

Bin dann von Montpellier aus diesem Monstereinkaufscenter direkt nach Gruissan geflüchtet, wo ich jetzt noch was eingekauft habe und dann direkt zu meinem Platz ans Meer gefahren bin. Da schlaf ich erst mal richtig aus, denn der Ärger mit dem Macbook war nicht das einzige Chaos. Durch den Monsumregen ist mir die Hängerkiste abgesoffen. Also – einen grossen Parkplatz suchen und alles ausladen und in die Sonne legen. Rund um den Kutter sah es aus wie bei Flodders. War mir aber egal – hier kennt mich ja keiner und der Franzose denkt eh … „die spinnen die Deutschen“ 😀😀😀. Gute Nacht und

a bientot – siehste, jetzt fehlt wieder das Dächlein auf dem „o“

09 Apr

Blog 7 „Manchmal kommt es anders…“

Applestore

Wie ihr seht, bin ich im „Heiligen-Land“. Aber der Reihe nach. Da ich ja hier und da an meinem Blog schreiben wollte, ich aber nicht immer Internet habe, kam mir die Idee einen USB Stick zu kaufen der mir in Frankreich ,wo immer ich bin, einen Internet Zugang generiert. Gesagt getan… auf zum nächsten Telekommunikationsladen. Der nette Herr verkaufte mir für 39.- einen Stick und für 10.- €  15 Tage Internet mit einem Datenvolumen von einem GB (ich zahle im Moment 10.-€ für 7 Tage bei 100 MB). Ein Schnäppchen – dachte ich… nun sitz ich im APPLE STORE in Montpellier und warte auf einen Mechaniker, da der Blödmann meines Vertrauens „nur kurz noch eine Kleinigkeit installieren müsse“ – seit dem schweigt mein Macbook beharrlich. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Ich hoffe jetzt, das man mir hier helfen kann. Sonst könnte dies leider mein letzter Blog sein. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Fussnote – auf einem französischen Macbook zu schreiben ist ungefähr so schwierig wie Mathematik ( die, die mich kennen, wissen was das heisst). Keine Taste ist auf dem richtigen Platz. Bis ich rausgefunden habe wie die ä’s ö’s und ü’s gehen… ich seh es sportlich und nehm es als Konzentrationsübung.

Nur mal so zum Schmunzeln. Ich schreib euch jetzt mal die erste Reihe, wo bei uns die Zahlen sind.

&é“‚(§è!çà) ja ja die Satzzeichen haben hier Vorfahrt. Um Zahlen zu schreiben braucht es die Shifttaste.

 

a bientôt – huch, das kann er!!! Man beachte das Daechlein auf dem  „o“

05 Apr

Blog 6 „Regen Regen Regen“

Gestern kam kurz vor der Abfahrt der Siggi noch vorbei um sich zu verabschieden. Siggi ist mein ältester Freund und wir haben schon sehr viel Schönes zusammen erlebt. Außerdem war er in der Zeit wo ich beim RSV Lahn-Dill Trainer war mein Assistent. Letzte Ostern war er mit seiner Frau Moni an der Ardeche und dort hab ich die Beiden dann besucht. Wir waren auf einem sensationellen Trödelmarkt in Bajac und dann noch auf einem meiner Lieblingscampingplätze in Guadargues.  Siggi will mich Anfang Mai in Gruissan besuchen.

Ok – Mareike ist dann um 10.30 an die Arbeit, Siggi ist um 11.30 los und ich hab mir dann noch schnell ein Brot geholt und bin um 12.30 endlich ins Rollen gekommen.

Ich kann euch nur sagen, es war ein irre gutes Gefühl endlich wieder hinter dem Lenkrad zu sitzen und los zu kuttern. Der Bus schnurrt wieder wie ein – naja Kätzchen kann man hier nicht sagen, da es in einem 26 Jahre alten Wohnmobil halt nicht so leise ist wie in den Modernen – folglich würde ich eher sagen er schnurrt wie ein, an Halsweh erkrankter, Löwe. Egal – mich stört´s nicht. Es gibt ja eine Anlage und die hat einen recht guten Wumms. Erst mal Gregor Meyle rein und gechillt, bis ich mich wieder eingewöhnt hatte und dann hab ich das erste Hörbuch (von drei Teilen) „Känguru Chroniken“ gehört. Hätte nie gedacht, dass 400km so schnell umgehen könnten. Kann ich nur empfehlen. Kurz nach Nancy hab ich dann mein Nachtlager aufgeschlagen, was gegessen und dann total gut und lange geschlafen.

Heute morgen weckte mich dann das Trommeln der Regentropfen auf dem Kutterdach und seit dem hört es nicht mehr auf. Unglaublich – wo das alles herkommt. Bin dann lange an der „Route du Grand Cru“ lang gefahren. Soviel Wein hab ich aber auch selten gesehen. Überall waren Arbeiter in den Reben, die wohl die ersten Triebe angebunden haben. Scheisse Scheisse Scheisse – bei dem Wetter, da war ich froh, dass ich trocken mit meinem Känguru vor mich hin schippern konnte.

Jetzt steh ich auf einem Supermarkt Parkplatz, hab was gegessen und mach jetzt ein gepflegtes Mittagsbubu. Vielleicht fahr ich nachher noch ein Stück. Heute waren es bis jetzt erst 250km, aber wenn man nur Landstrasse gondelt kommt man halt nur bedingt vom Platz. Aber ich hab ja Zeit… viel Zeit.

á bientot

03 Apr

Blog 5 „Morgen geht´s los“

So – alles ist gepackt. Morgen kann es los gehen. Eigentlich wollten Mareike und ich am Wochenende nach Elxleben um mit Siggi, Moni, Lotti, Ate und Thomas das Rollstuhl-Basketball Poka-Final-Four anzuschauen. Bin aber leider am Donnerstag abend etwas krank geworden und hab mich sicherheitshalber zwei Tage ins Bett gelegt. Heute (Sonntag) war ein toller warmer Tag und es hat viel Spass gemacht zu packen. Mein Freund  Jurgo kam noch vorbei um sich zu verabschieden und später kam Kathrin (Mareikes Nichte) noch vorbei. Jetzt sind alle benachrichtigt und ich hab mich abgemeldet. Morgen früh will mein Freund Siggi noch kurz vorbei kommen, da er im Mai auch nach Südfrankreich fahren will. Ich hoffe er kommt mich dort unten besuchen. Jetzt werde ich mir noch meinen inzwischen 15 Tagebart abrasieren und dann gehts ab ins Bett, damit ich morgen frisch am Steuer meines Kutters sitzen kann. Ich freu mich nicht nur wie ein Brötchen sonder wie zwei Schnitzel mit zwei Brötchen. 🙂

á bientot

28 Mrz

Blog 4 „Tolles Wochenende auf dem Hockenheim Ring“

Am Karfreitag sind wir mit 7 Leuten auf den Hockenheim Ring gefahren. Markus (mein Autoschrauber) seine Tochter Lena, Sven, Frank, Christian, Marko und ich. Markus, Sven und Marko fahren Langstrecken Motorradrennen. 1000km war die Distanz. Am Freitag haben wir die Box eingeräumt und abends wurde gegrillt und bei ein zwei Bierchen wurden schwere Benzingespäche geführt. Wir hatten alle sehr viel Spass und auch der sportliche Erfolg am Renntag bleib nicht aus. Die Jungs sind ohne einmal ins Kiesbett zu müssen 33. von knapp 60 Teams geworden. Bin dann am Sonntag den ganzen Tag im Bett geblieben und heute packe ich weiter und räume das Haus auf, da mein Schatz heute vom Skifahren zurück kommt. Ich hoffe, ich komme diese Woche noch los, denn am Samstag sollen es 20 Grad in Gruissan werden – yesssssssss

á bientot

23 Mrz

Blog 3 „Der Kutter ist da“

Endlich – eben hat Markus den Kutter zu mir gebracht. Eigentlich wollte er ihn gestern schon bringen, es gab aber noch Probleme mit dem entlüften der Bremsen. Heute hat es dann geklappt und jetzt steht er auf dem Hof. Hab schon die ersten Klappkisten eingeräumt, denn am Freitag geht es zum 1000km Motorradrennen auf den Hockenheim Ring. Dort helfe ich bei Markus und Sven in der Box und werde wohl auch wieder etwas fotografieren. Morgen wird den ganzen Tag im Kutter geräumt und abends treffen wir uns dann am REWE Markt um für´s ganze Team einzukaufen. Freitag mittag gehts dann los. Ich bin schon sehr gespannt wie die Jungs abschneiden.

á bientot

21 Mrz

Blog 2 „Alte Bekannte“

Am Wochenende war Birgit Meitner zu Besuch. Sie war eine Spielerin von mir und ist nun als Landestrainerin in Bayern aktiv. Sie hatte Torsten mitgebracht einen Trainerkollegen von ihr und wir haben zwei Stunden über Rollstuhl-Basketball gesprochen. Wir sind so verblieben, dass ich im Sommer mal zu einem Kaderlehrgang nach Bayern fahre um die beiden ein wenig zu unterstützen. Es war schön mal wieder „alte Bekannte“ zu treffen. Mit Birgit habe ich schon Jahren zu tun und sie besucht uns auch ab und an.

 

Mareike ist am Freitag in der Nacht in die Schweiz zum Skifahren aufgebrochen. Sie trifft sich dort seit Jahren mit der ganzen Familie. Auf der Bettmer Alp ist es autofrei und sehr beschaulich. Ein tolles Skigebiet und es gibt wunderbare Wanderwege.

 

Der Kutter ist noch bei Markus. Ich hoffe, dass er aber heute oder morgen fertig wird. Dann beginnt erst einmal das grosse saubermachen und dann wird gepackt. Ich freu mich schon wie ein Brötchen. In Gruissan (Südfrankreich, in der Nähe von Narbonne) werden es laut Wetterapp am kommenden Samstag erstmals 20 Grad sein – freu.

á bientot

18 Mrz

Blog 1 „Der Start rückt näher“

Der Kutter ist noch bei Markus (mein Freund und KFZ-Mechaniker) in der Werkstatt. Ich gönne ihm vorne neue Bremsen, neue Scheibenwischer und einen Ölwechsel. Im Sommer 2015 hat der Kutter ja einen komplett überholten Motor bekommen. Als ich dann in der Nähe von Avignon Probleme mit einer Diesel Einspritzleitung hatte, musste ich in eine Werkstatt. Es wurde eine neue Leitung verbaut und beim ersten Anspringen machte der Kutter Geräusche, das die ganze Werkstatt zusammen lief. Keiner wusste woher dieser Krach kam. Es hörte sich an ob jemand eine Hand voll Murmeln in die Zylinder geworfen hätte. Ich hab den Krach mit dem i-Phone aufgenommen und die Datei dem Markus geschickt. Er wusste aber auch keinen Rat. Plötzlich hörte der Krach abrupt auf und seitdem läuft er völlig ruhig. Markus meinte aber er wolle mal die Glühkerzen rausnehmen und mal in den Motor schauen. Zum Glück sah aber alles sehr gut aus. Motor wieder zu und jetzt warten wir noch auf die richtigen Bremszylinder. Heute wurden die Falschen geliefert. Ich denke am Dienstag oder Mittwoch ist der Kutter wieder einsatzfähig und ich kann mit dem Packen anfangen.

Die ersten Klappkisten stehen schon im Büro. Fotoausrüstung ist gepackt und ich denke ich habe meine Sachen soweit zusammen. Nach all den Jahren im Wohnmobil ist doch eine gewisse Routine vorhanden. Dieses Jahr habe ich beschlossen viel weniger mitzunehmen. Dann fliegt der Kutter bestimmt Richtung Südfrankreich.

à bientot